Auf dem letzten Forum der Alzheimergesellschaft fragte ein Angehöriger einen leitenden Mediziner einer großen Klinik, warum denn ein bestimmtes Medikament verabreicht werde, wenn es doch gar nicht wirke. Darauf der Facharzt: Wenn es nach ihm ginge, würde er gar keine Medikamente geben. Die Gefahr der Nebenwirkungen ist viel zu hoch. Das nenne ich "Erfolg"...
Hilfsangebote
Demenz in der Familie: Strategien zur Bewältigung des Alltags
Studie kann helfen, Hilfsangebote für Angehörige zu entwickeln
Die meisten der Menschen mit Demenz werden nach wie vor in der häuslichen Umgebung umsorgt. Um Erkenntnisse über die Gestaltung und die Bewältigung des Alltags der betroffenen Familien zu bekommen, wurden am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zehn Angehörige von Menschen mit Demenz im Rahmen einer qualitativen Studie ausführlich zu ihrem Alltagserleben befragt. Der Forschungsbericht ist jetzt veröffentlicht. Das Projekt wurde unterstützt von Aktion Demenz e.V. und dem Stiftungsfonds „DiaDem – Hilfe für Demenzkranke Menschen“.
Verfasst von Conny Voester am 13. November 2012 - 12:48