Die Angebote nehmen mittlerweile Abstand vom „Betreuungsgedanken“ und entwickeln sich dahingehend, die Selbstbestimmung der Menschen mit Demenz zu wahren.
ZIvilgesellschaft
150 Experten diskutieren in Berlin die Zukunft der Demenz – Forderung nach stärkerer sozialer Perspektive
Rund 150 Experten aus Ministerien, Wohlfahrtsverbänden, nationalen NGOs, Kommunen, Firmen, aber vor allem auch Vertreter lokaler Initiativen sind am Dienstag, dem 8.12.2015, anlässlich der Abschlussveranstaltung des von der Aktion Demenz e.V. durchgeführten Förderprogrammes „Menschen mit Demenz in der Kommune“ der Robert Bosch Stiftung in Berlin zusammengekommen. Gefordert wurden dabei eine Abkehr vom rein medizinisch-pflegerischen Zugang zu Demenz und eine stärkere soziale Perspektive.
Radiofeature: Alter ist doch keine Krankheit!
In seinem halbstündigen Hörfunk-Feature geht der Autor Martin Tschechne unter anderen der Frage nach ob „Alzheimer vielleicht nur der Versuch, die Wirklichkeit des Alters in medizinische Begriffe zu pressen - eine Erfindung von Pharma-Industrie und Pflege-Bürokratie“ ist. Er berichtet von einer Diskussionsveranstaltung in der Hamburger Patriotischen Gesellschaft, bei der sich fast alle Positionen und Erfahrungen auf die Zivilgesellschaft bezogen.