Für ein ganz wichtiges Signal halte ich, dass die Schulleiter der beteiligten Schulen bei der Ingenium-Stiftung, die sich ja ganz speziell mit Demenz befasst, nach Praktikumsstellen für ihre Schüler nachgefragt haben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das Thema Demenz als normalen Bestandteil des sozialen Bereichs für die Schüler, und damit auch für die zukünftigen Erwachsenen, einzustufen und damit Hemmungen und Stigmatisierung abzubauen.
Pflegeleistung
Hilferuf: Pflegeleistung gekürzt aufgrund von Demenz
Ein besonders krasser Fall von diskriminierender Sozialpolitik wird jetzt aus dem Berliner Stadtbezirk Neukölln bekannt: Elke P. lebt in einer Behinderten-Wohngemeinschaft. Dort wird sie durch einen Pflegedienst ambulant gepflegt. Die Pflegekasse hat Pflegestufe 3 festgestellt, das Sozialamt Neukölln von Berlin folgte dieser Einschätzung so lange bis eine Demenz festgestellt wurde. Seither kämpft Elke P. um ihr Recht auf Bedarfsdeckung. Argumentiert wird vom Sozialamt mit Regelungen „für Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“.
Verfasst von Anonymous am 22. Februar 2013 - 16:19