Für ein ganz wichtiges Signal halte ich, dass die Schulleiter der beteiligten Schulen bei der Ingenium-Stiftung, die sich ja ganz speziell mit Demenz befasst, nach Praktikumsstellen für ihre Schüler nachgefragt haben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das Thema Demenz als normalen Bestandteil des sozialen Bereichs für die Schüler, und damit auch für die zukünftigen Erwachsenen, einzustufen und damit Hemmungen und Stigmatisierung abzubauen.
Freiburg: Abschlußbericht im April 2011
Kurzfassung:
1.Die Aktivitäten konzentrierten sich einerseits auf den Bereich Politik: es wurden kommunalpolitische Wahlprüfsteine entwickelt, ausgegeben, ausgewertet und diskutiert, die damit dafür Sorge tragen sollen, das Thema Demenz als eines, das auch auf der kommunalpolitischen Ebene bedeutsam ist zu kommunizieren.
2. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema Demenz und dies unter Einbeziehung von Kunst, Kultur und Medien. Lesungen gehörten hier ebenso dazu, wie eine Filmreihe, Kunstaktivitäten, die Erarbeitung eines Kalenders mit regionalen KünstlerInnen und entsprechende Ausstellungen in der Region.
3. Die dritte Aktionsebene lag und liegt auf der Zusammenführung unterschiedlicher Akteure, die bedeutsam sind für Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Mit ihrer Unterstützung wurden unterschiedliche Akteuere in die Initiative Stadt Land Demenz eingebunden: vom Rettungsdienst über die Banken, von Kirchen bis Bildungsinstitutionen.sellschaftlichen Leben teilzunehmen.
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