Was fehlt? Ideelle Unterstützung von der kommunalen Spitze (Bürgermeister). Diesbezüglich fand ich z.B. Mannheim sehr vorbildlich oder Ostfildern. Ansonsten heißt es einfach mit Ausdauer dran bleiben wie die letzten zwanzig Jahre.
In der Einheitsgemeinde Hohenhameln hat sich im November 2012 ein Verein gegründet, mit der Zielsetzung bürgerschaftliches Engagement zu vermitteln, um den Mitgliedern ein möglichst langes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Der gemeinnützige Verein hat inzwischen 178 Mitglieder und darunter viele engagierte Helfer, überwiegend Personen, die nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit eine sinngebende Beschäftigung wünschen. Nach dem Prinzip einer Seniorengenossenschaft können sich Mitglieder helfen lassen oder sich gegenseitig helfen. Unterstützung z. B. im Haushalt, im Garten, bei der Begleitung zu Ärzten oder zum Einkaufen erhalten hilfebedürftige Mitglieder zu günstigen Konditionen. Die Hilfeleistung wird mit einer Aufwandsentschädigung abgegolten. Diese können die Helfer beim Verein in ein Zeitguthaben umwandeln lassen, um später bei Bedarf selber entsprechende Hilfen abzurufen, oder sie lassen sich einen Teil des Geldes auszahlen, um ihre Rente aufzustocken.