Was fehlt? Ideelle Unterstützung von der kommunalen Spitze (Bürgermeister). Diesbezüglich fand ich z.B. Mannheim sehr vorbildlich oder Ostfildern. Ansonsten heißt es einfach mit Ausdauer dran bleiben wie die letzten zwanzig Jahre.
In unserer Gemeinde Hohenhameln hat sich im November 2012 der Verein Generationenhilfe Börderegion e.V. gebildet.
In erster Linie möchte dieser Verein älteren Menschen Hilfsangebote anbieten und so ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben im Alltag in dem gewohnten Lebensumfeld gewährleisten.
Daneben hat sich der Verein die Entwicklung unserer Gemeinde zu einer demenzfreundlichen Kommune als Ziel gesetzt.
Ein Baustein dieser Entwicklung ist der Einzug dieses Themas in den Unterricht der Realschule Hohenhameln und die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für diese Aufgabe.
Im Profil „Gesundheit und Soziales“ werden Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10 mit Hilfe des Vereins Einblicke in das Thema Demenz aus naturwissenschaftlicher und pflegerischer Sicht erhalten. Frau Karkoska, Lehrerin an der Krankenpflegeschule im Klinikum Peine, bringt unseren Schülerinnen und Schülern diese Thematik in fünf Doppelstunden lebensecht näher.
In der ersten Stunde der Einheit Demenz besuchten uns als Vertreter der Generationenhilfe Börderegion e.V. Frau Gisela Grote und Herr Wolfgang Schulze, die unseren Schülerinnen und Schülern die Ziele des Vereins erläuterten.
Zum Abschluss der Einheit werden die Ergebnisse des Profilkurses Mitgliedern des Vereins vorgestellt.
Quelle: Homepage Realschule Hohenhameln, Autor Schulleiter Holger Skremm